Das Geheimnis der Wölfe von Christopher Ross > Review mit Spoiler über den Anfang!

Mein nächstes Buch ist mal etwas anders. Nicht nur von der Länge, nein auch vom Genre.
Was dachtet ihr denn? Schon wieder so ein YA (Young Adult) ? Naja im Prinzip ist es das ja schon, aber irgendwie ja auch nicht. Ihr könnt euch ja danach selbst ein Bild davon machen! 🙂

Aber genug geredet, hier die Inhaltsangabe (Buchrücken):

Ein dramatischer Liebesroman vor der großartigen Kulisse Kanadas.

Kanada. In den einsamen Wäldern streichen Wölfe heulend umher. Und in dieser Wildnis verschwindet Jessica Freund Joey. Sie macht sich auf die Suche nach ihm – über vereiste Gletscher und durch zerklüftete Täler – in die Heimat des geheimnisvollen Wolfrudels, das jenseits der Berge auf sie wartet…

Als erstes: ich finde die Zusammenfassung nicht passend! Das Buch bietet viel mehr, als da hinten drauf steht. Und als Liebesroman würde ich es auch erst ab der Hälfte bezeichnen. Denn eigentlich geht es im Vordergrund um die Bankräuber, die Wildnis Kanadas (was ich am besten finde) und Jessicas gestörtes Familieverhältnis bezüglich ihres Vaters.
Jedoch geht es natürlich auch um die Wölfe, in Verbindung mit der alten Indianerin „Wolfsfrau“, und der erst entstehenden Liebe zwischen Joey und Jess.

Aber von vorn. Jessica Barnett ist 16 lebt in Kleena Kleene und arbeitet auf der Ranch der Hansens. Im Winter gibt es viele Schneestürme (Blizzards) und sowieso nicht so viele Gäste. Und diesmal sind ein altes Ehepaar und ein „Cityslicker“ dabei. Was ein Cityslicker ist? Der kommt aus seiner geliebten Stadt – zum Beispiel LA wie bei Joey – und hat nicht viel am Hut mit der Wildnis. Also er kommt aus der Großstadt (–> City) und meckert nur über den schlechten Empfang, das Wetter und sowieso alles.
Und Joey ist einer von diesen. Sagt, er sei ein großer Hengst bei seiner Agentur und darf dort ja nicht fehlen. Er sagt, er könne Bogenschießen und Reiten sei doch einfach, da er das schon oft gemacht hat. Aber der Bogen ist „zu schwer“ und „der blöde Gaul“. Typisch.
Aber Jess kauft ihm das nicht ab und gibt auch nicht auf.

Währenddessen hat ihre Mutter einen schwierigen Fall. Sie arbeitet beim RCMP, der örtlichen Polizei, in Anahim Lake. Zwei Männer haben eine Bank ausgeraubt und die Kassiererin erschossen. Und niemand weiß, wo sie hin sind. Sie haben lediglich die Aussage einer Zeugin, die sagte, sie sprachen von Norden.
Hier verrate ich aber mal nicht zu viel, denn das soll noch ein Abenteuer für Jess werden!

Ihr Vater tut auch nichts gutes dazu. Der ist vor Jahren mit seiner neuen Flamme nach Vancouver durchgebrannt und hat sich, bis auf wenige Male, nie wieder gemeldet. Nicht mal zum Geburtstag! Und jetzt ruft er plötzlich an und merkt, was er verloren hat, da ihm seine Flamme gekündigt hat. Doch bald soll er sich noch mehr in ihr ruhiges Leben einmischen…

Neben all diesen Sorgen, ist ihre Mom kaum zu Hause, während in den Bergen die Wölfe heulen und die Hunde ganz nervös machen. Genau. Ihre Mom besitzt Schlittenhunde. 🙂

Und schon sind wir bei den Wölfen und „Wolfsfrau“. Wer ist Wolfsfrau? Das ist die Oma von Danny, der sozusagen als „Junge für Alles“ auf der Ranch arbeitet. Sie ist Indianerin und sehr vertraut mit der Natur und den Tieren. Sie prophezeit Jess, dass die Wölfe auf ihrer Seite stehen und ihr helfen. Sie solle keine Angst haben.
Niemand glaubt der Frau jeh, aber Jess schon ein bisschen, wo wir später auch erfahren, dass sie ein gutes Gespür hat. Oder eher beide. 🙂

Zurück zu Joey. Der wollte mittlerweile schon abreisen, hat es dann aber doch nicht getan.
An einem der vielen Tage machen das alte Ehepaar und Joey einen Ausflug mit den Schneemobilen, während von weitem schon der nächste Blizzard anrollt.
Als Jess hört, dass Joey noch eine Runde alleine drehen wollte, macht sie sich Sorgen und fährt los, um ihn zu finden. Der Sturm ist schon voll im Gange, als sie ihn endlich entdeckt.
Keine näheren Angaben dazu! 😛 Will ja nicht alles verraten! 😉
Naja aber sage ich mal soviel, dass er eigentlich ein ganz Netter ist. Und das Resultat dieses Tages: sie sind ein Pärchen! Und zu dem Zeitpunkt ist es romantisch, oder man könnte eben von einem Liebesroman sprechen.
Aber: ich sehe es nicht groß als solchen an, oder auch nicht als kitschig. Denn nach den nächsten Ereignissen ist er einfach nur sehr umsorgt um sie und fährt auch mal gern alleine ein paar Kilometer zu Jessica (Ja wo ist sie nur gelandet??) um abends wieder zurück zu fahren. So einen wünscht man sich doch! Sehr liebevoll. 🙂

Also. Wie man merkt, steckt doch noch ziemlich viel hinter, oder eher IN dem Buch! 🙂
Ich empfehle es weiter an alle, die mal wieder etwas anderes lesen wollen, die Natur oder eben Schnee und den Winter lieben und denen, die gerne Soft-Krimis lesen.
Vom Alter? Hmm…ich habe das Buch zum ersten Mal bestimmt mit 12 gelesen… und jetzt eben das zweite Mal. 🙂

Ich kann es nur empfehlen! 🙂

Ganz Viel Freude beim Lesen und bis Samstag!

PS: Freut euch auf ein leckeres Muffin-Rezept, dass ihr selbst noch ausbauen könnt! 🙂

Hier mal ein paar Links, wo ihr es kaufen könnt:

Buch.de
Thalia
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